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Jahreshauptversammlung - Bericht aus dem Freilassinger Anzeiger, Teil 1

18.03.2019
Steht unter Downloads zur Verfügung: https://www.feuerwehr-freilassing.de/files/MUL03_07_Documents/8222/Jahresbericht_2018.pdfDie Angelobten und Beförderten KameradenBild der geehrten langjährigen aktiven Feuerwehrler

Vielen Dank an Tanja Weichold vom Freilassinger Anzeiger für die Berichte!

Ehrungen für langjährige Feuerwehrler
Kreisbrandrat Josef Kaltner spricht auf der Jahreshauptversammlung von einer „eindrucksvollen” Bilanz

Freilassing. Wie im ganzen Landkreis ist auch die Freiwillige Feuerwehr in Freilassing bestens aufgestellt. Dafür gab es auf der Jahreshauptversammlung am Freitagabend im Rathaussaal anerkennende Worte von Kreisbrandrat Josef Kaltner. Neben Berichten standen Ehrungen und Beförderungen auf dem Programm.

Mathias Krutzenbichler, 1. Vorsitzender des Vereins der Freiwilligen Feuerwehr Freilassing, begrüßte die zahlreichen Ehrengäste - darunter fast die gesamte Kreisbrandinspektion - und führte durch den Abend. Mit einer Gedenkminute für den im vergangenen Jahr verstorbenen Ludwig Mayer stand jedoch zuerst ein trauriger Rückblick an. Mayer, so schilderte Krutzenbichler, sei von 1967 bis 1988 Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Freilassing gewesen. Er habe die Jugendfeuerwehr gegründet und sei Kreisbrandinspektor gewesen. Aufgrund seiner hohen Verdienste war er nach seiner aktiven Zeit zum Ehrenkommandanten und Ehrenkreisbrandinspektor ernannt worden.

Schriftführer Jonas Klinger blickte auf die zahlreichen Aktivitäten im geselligen Vereinsleben zurück, unter anderem bezwangen die Feuerwehrler den EC Hofham beim Eisstockschießen, mussten sich aber bei einem Wattturnier den Trachtlern geschlagen geben. Vergangenen März holte der Verein das historische Tanklöschfahrzeug TLF 16/24, Baujahr 1959, nach Freilassing zurück, als es ein Pidinger Oldtimerfreund zum Verkauf anbot. Klinger nannte es eines der „schönsten und am besten erhaltenen Fahrzeuge dieser Bauart”. Dies sei nicht zuletzt dem ehemaligen Kommandanten und Fahrzeugwart Josef Sagmeister und dessen Vater Josef zu verdanken. „Sie pflegten das Fahrzeug schon zu Einsatzzeiten wie das eigene und tauften es liebevoll Flora.”

Weitere Termine waren die Jahreshauptversammlung, bei der der langjährige Vorsitzende Johann Standl sein Amt an seinen Nachfolger Mathias Krutzenbichler übergab, ein geselliger Abend auf der Mai-Wies‘n, Florianifest unter Begleitung der Stadtkapelle mit Angelobigungen und Beförderungen, Besuche von Feuerwehrfesten, kirchliche Anlässe und Gratulationsabordnungen zu runden Geburtstagen. Das waren der 90ste von Heinz Tschimpke, der 80. Geburtstag von Günther Pawelka sowie die 50sten der Kameraden Walter Kinzel, Jürgen Neumann und Erich Unden. Ein Höhepunkt im Jahr ist auch das Sommernachtsfest beim Feuerwehrhaus, das Bürgermeister Josef Flatscher später in seinem Grußwort als eines der schönsten und beliebtesten der Stadt hervorhob.

Nach dem Kassenbericht von Michi Rehrl bescheinigte Kassenprüfer Rainer Hofmann eine „einwandfreie und ordnungsgemäße Kassenführung”. Er hatte zusammen mit Dr. Wolfgang Krämer die Unterlagen durchgesehen. Die Versammlung folgte einstimmig der Empfehlung auf Entlastung. Nach seinem Bericht und dem von Jugendwart Ulrich Pliquet (wir berichten gesondert) ernannte 1. Kommandant Rochus Häuslmann folgende Mitglieder per Handschlag zum Feuerwehrmann: Niclas Baumgartner, Anton Mitiska, Christian Hofmann, Sebastian Riebes, Alexander Schallinger und Andreas Niederauer. Zum Oberfeuerwehrmann beförderte er Michael Kamml, Jonas Klinger und Stefan Reiter-Hiebl. In den Rang des Hauptfeuerwehrmanns versetzte er Thorsten Suermann.

Für 30 Jahre aktiven Dienst zeichnete Rochus Häuslmann die beiden Feuerwehrler Sigi und Michael Rehrl aus, die beiden erhielten zudem die silberne Vereinsnadel. Mit einer von Innenminister Joachim Herrmann unterzeichneten Urkunde für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst ehrten Kreisbrandrat Josef Kaltner und Bürgermeister Josef Flatscher Werner und Markus Kinzel sowie Florian Bauer. Die drei erhielten zudem die Goldene Ehrenamtskarte, mit der es an verschiedenen Stellen Vergünstigungen gibt.

Bürgermeister Flatscher zeigte sich in seinem Grußwort äußerst stolz auf die Freiwillige Feuerwehr Freilassing. Angesichts der 200 Einsätze und der 137 Übungen meinte er: „Wenn da einer überall dabei ist, dann ist er jeden Tag für die Feuerwehr unterwegs gewesen. Das ist aller Ehren wert.” Er dankte dem Stadtrat, der sich bei den Investitionen für die Feuerwehrausstattung stets einig über deren Notwendigkeit sei. Flatscher sagte zum anstehenden Feuerwehrbedarfsplan, dass dieser notwendig sei, um weiterhin eine gut aufgestellte Wehr zu gewährleisten. Die Jugendarbeit lobte der Freilassinger Rathauschef als „bemerkenswert“ und er dankte den jungen Menschen, die ihre Freizeit für die Bürger Freilassings opferten.

Kreisbrandrat Josef Kaltner nannte den Bericht der größten Wehr im nördlichen Landkreis „eindrucksvoll”. Er gratulierte zur hohen Mitgliederzahl und zur „starken Jugend”. Die Entwicklung zeige im ganzen Landkreis nach oben, erstmals sei im Berchtesgadener Land die Marke von 1.900 Feuerwehrlern überschritten worden mit Ende des Jahres 2018. „Das ist wichtig”, so Kaltner. „Wir haben Flächenlagen, wo du jeden Ehrenamtlichen brauchst.” Und bei mehreren Mitgliedern sei auch die Belastung für einzelne Arbeitgeber leichter.

Harald Langwieder, 1. Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Surheim, gab ein launiges Grußwort für die benachbarten Wehren ab. „A bisserl stolz macht uns das schon, wenn die Stadtfeuerwehr und der Stadtbürgermeister in Surheim auf die Knie gehen”, begann er amüsiert und sprach damit das Patenbitten an (wir berichteten). „Uns macht es stolz, dass wir die Patenschaft für euer Feuerwehrfest übernehmen dürfen”, fuhr er fort. Danach sprach er noch kurz die enge und „hervorragende” Zusammenarbeit der Wehren an, etwa das gemeinsame Schlauchboot oder ab heuer im Sommer den gemeinsamen Atemschutzpool. „Wir helfen der Kommune Ressourcen und Geld sparen”, sagte Langwieder und ergänzte: „Es muss nicht jedes Equipment bei jeder Feuerwehr vorgehalten werden.”

Erster Polizeihauptkommissar Gerhard Huber, Leiter der Polizeiinspektion Freilassing, bedankte sich bei der Freiwilligen Feuerwehr für „eure alljährlichen Leistungen”. Als Beispiel nannte er einen Polizeieinsatz, bei der in einer Wohnung eine „ausgewachsene Indoor-Marihuana-Plantage” ausgehoben worden war. Die Feuerwehr habe die Plantage abgebaut und abtransportiert. 14 Mann seien eine Stunde lang im Einsatz gewesen bei 30 Grad Hitze auf dem Dachboden. Ebenso ging EPHK Huber auf die Zusammenarbeit bei der gemeinsamen Sicherheitsinitiative von Polizei, Feuerwehr und Stadt mit den „Gelben Karten – Richtig parken, Leben retten!” (wir berichteten) „Für ein faires Miteinander” ein. Mit diesen werden Autofahrer in eng zugeparkten Straßen auf die Mindestfahrbahnbreite von drei Metern aufmerksam gemacht, die ein Feuerwehrauto benötigt, um durchzukommen. „Im Notfall zählt jede Sekunde”, so die Erklärung auf der Rückseite der Gelben Karte. Nach seiner Terminvorschau beendete Mathias Krutzenbichler den offiziellen Teil und alle Mitglieder und Gäste durften sich an das Buffet begeben. tw

Nach den Angelobigungen und Beförderungen von links: Bürgermeister Josef Flatscher, 1. Vorstand Mathias Krutzenbichler, Alexander Schallinger, Fähnrich Franz Hiebl, Niclas Baumgartner, Christian Hofmann, Stefan Reiter-Hiebl, Anton Mitiska, Thorsten Suermann, Sebastian Ribes, Andreas Niederauer, 2. Kommandant Martin Eder, 1. Kommandant Rochus Häuslmann und Schriftführer Jonas Klinger (ebenfalls befördert).

Foto der geehrten langjährigen aktiven Feuerwehrler (von links): Bürgermeister Josef Flatscher, 2. Vorstand Tobias Rehrl, 1. Vorstand Mathias Krutzenbichler, Fähnrich Franz Hiebl, Siegfried Rehrl, Werner Kinzel, Michael Rehrl, Marcus Kinzel, Florian Bauer, 2. Kommandant Martin Eder, 1. Kommandant Rochus Häuslmann und Kreisbrandrat Josef Kaltner.

Fotos: tw

Verfasser: ah
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